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    1. Die Möglichkeit, Konstruktionsparameter selbst zu bestimmen

    1-obrJeder Investor begrüßt die Möglichkeit, selbst über die Eigenschaften eines Gebäudes zu entscheiden, insbesondere über die der Wände und Verkleidungen. Dabei geht es vor allem um den Grad der Wärmeisolierung, der Festigkeit und Tragfähigkeit von Wänden, der akustischen Parameter u.Ä. Bei Verwendung isolierender Sandwichplatten obliegt diese Wahl allein dem Investor, der in Zusammenarbeit mit dem Planer über die Isolationsparameter der Wände und damit über die künftigen Betriebskosten des Gebäudes entscheidet. Die Wahlmöglichkeiten bezüglich der Isolationseigenschaften von Wänden sind praktisch unbegrenzt, wobei die Stärke der Wärmeisolierung heute meist 10, 15 oder 20 cm beträgt.

    Die jüngste Vergangenheit hat uns jedoch davon überzeugt, dass der Glaube an die „gesicherte" Erkenntnis, Wandisolierungen mit einer stärkeren Platte als einer „Fünfer" seien dumm, sich definitiv nicht auszahlt. Vor längerer Zeit waren Berichte aufgetaucht, die besagten, Wände mit einem Wärmewiderstand von mehr als 2,0 m2K/W hätten keinen Sinn. Solche Gerüchte wurden durch die allmähliche Deregulierung des Strom- und Gasmarktes vom Tisch gefegt. Diejenigen, die mit einer „Fünfer" isoliert haben, werfen sich heute oft vor, damals nicht fünftausend Kronen mehr investiert und wenigstens eine "Zehner" verwendet zu haben. Doch einige haben bereits gelernt: Für ein Haus mit einer Fassadenfläche von 120 m2 kostet eine Verstärkung der Isolationsschicht um 50 mm ca. 7 000,- CZK. Die restlichen Isolationskosten bleiben jedoch konstant, und daher handelt es sich um eine sehr vernünftige Investition.

    Eine große Gruppe von isolierten Gebäuden sind die energiesparenden Gebäude und Passivhäuser. Diese nur minimale Betriebskosten verursachenden Gebäude werden auch in der Tschechischen Republik immer häufiger und gefragter. Für diese Bauten werden Fassadenisolationsplatten mit einer Stärke von z.T. mehr als 20 cm verwendet.

     

    Abb. 3: Beispiel für die Isolation einer Massivwand mit Platten vom Typ GreyWall 033 mit einer Gesamtstärke von 400 mm, einem Wärmewiderstand von R = 8,1 m2.K/W und einem Wärmedurchgangskoeffizienten von U = 0,121 W/(m2.K). Diese Wandkonstruktion eignet sich in Kombination mit einer dreifachen Fensterverglasung für energiesparende Gebäude und Passivhäuser.

     

     

    Literatura a zdroje:

    [1] Svoboda, Zbyněk: Tepelně technické posouzení – vybrané skladby zděných konstrukcí, posouzení z hlediska požadavků ČSN 730540-2, zpracováno IV/2006 pro objednatele Rigips, s.r.o.

    [2] Dudák, Marek: KMB SENDWIX - kouzlo tepelné akumulace, Stavebnictví a interiér č. 4/2006, str. 18.

    [3] Řehánek, J.: Tepelná akumulace budov, ČKAIT, Praha 2002.

    [4] Kučera, P.: Tepelný odpor a tepelná jímavost cihelného zdiva, příspěvek ve sborníku z celostátní odborné konference Zděné objekty v Hradci Králové, 23. - 24. května 2006, str. 21, vydal René Růžička - Stavokonzult, 2006.

    [5] Hejhálek, J.: Setrvačnost vnitřní povrchové teploty obvodových konstrukcí, Stavebnictví a interiér 2/2001, str. 56.

    [6] Hejhálek, J.: NEOPOR. Nová generace tepelné izolace, , Stavebnictví a interiér 9/2005, str. 42.

    [7] Šafránek, J.: Izolační praxe 6 - Snižování energetické náročnosti staveb, vydalo Sdružení EPS

    [8] www.stavebnictvi3000.cz

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